Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier prüfst du deinen Bestand einmal. Der DJ Set Planner hält ihn mit deinen Abenden zusammen: Er weiß, welcher geplante Titel als Datei vorliegt und welchen du noch besorgen mußt.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.

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Lautheit messen (LUFS)

Wie laut ein Titel WIRKT, nicht wie viel Energie er trägt — nach ITU-R BS.1770, derselben Norm, nach der Spotify und Apple ihre Lautstärke angleichen. Die Datei verläßt deinen Rechner nicht.

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Warum nicht der Spitzenpegel

Zwei Titel können beide bis 0 dB aussteuern und trotzdem verschieden laut klingen. Der Spitzenpegel sagt, wie hoch der höchste Ausschlag war — nicht, wie viel Energie über die Zeit ankommt. Genau das ist aber, was ein Ohr als Lautstärke erlebt.

LUFS misst das: die gemittelte Lautheit, gewichtet nach dem, was der Mensch tatsächlich hört. Zwei Titel mit derselben LUFS-Zahl klingen gleich laut, auch wenn ihre Spitzen weit auseinanderliegen.

Die Zahlen, an denen man sich orientiert

−14 LUFS ist der Wert, auf den die Streamingdienste normalisieren. Alles, was lauter gemastert wurde, wird dort leiser gedreht — der Lautheitskrieg ist damit auf Streaming-Plattformen entschieden.

−9 bis −6 LUFS ist üblich bei Clubmastern aus dem harten Bereich. −16 LUFS und leiser findet man bei älteren Aufnahmen und bei allem, was vor der Loudness-Ära gemastert wurde.

Das ist kein Qualitätsmaß. Ein Titel mit −16 kann besser klingen als einer mit −7 — er hat mehr Dynamik, also mehr Unterschied zwischen leise und laut. Nur muß man ihn am Pult anders behandeln.

Was das am Abend bedeutet

Ein Sprung von sechs LUFS zwischen zwei Titeln ist deutlich hörbar — er wirkt wie ein Einbruch oder ein Anspringen, auch wenn beide gut klingen. Das ist der häufigste Grund dafür, daß ein Übergang „nicht sitzt", obwohl Tempo und Tonart stimmen.

Wer die Werte seiner Titel kennt, kann am Gain vorgreifen, statt hinterherzudrehen. Und wer eine ganze Sammlung mißt, findet die Ausreißer — die zwei, drei Titel, die jedes Mal aus dem Rahmen fallen.