
Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.
Hier prüfst du deinen Bestand einmal. Der DJ Set Planner hält ihn mit deinen Abenden zusammen: Er weiß, welcher geplante Titel als Datei vorliegt und welchen du noch besorgen mußt.
Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.
Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.
Bibliothek konvertieren
rekordbox-XML, Traktor-NML oder ein Serato-Crate hinein — dasselbe in einem anderen Format heraus. Cue-Punkte, Loops und Beatgrids kommen mit, soweit das Zielformat sie trägt. Die Datei bleibt auf deinem Rechner.
rekordbox.xml, collection.nml, ein .crate oder Seratos „database V2". Gelesen wird im Browser. Nichts davon geht an einen Server — auch nicht an unseren.
Was beim Wechsel überlebt
Daran mißt sich eine Konvertierung, und an nichts anderem: Cue-Punkte, Loops und Beatgrids. Tempo und Tonart stehen ohnehin im Tag; sie sind der leichte Teil. Die Arbeit eines Jahres steckt in den Marken — im Punkt, an dem das Intro endet, in der Schleife über dem Break, im Raster, das jemand von Hand gerade gezogen hat, weil die Platte von 1979 läuft.
Zwischen rekordbox-XML und Traktor-NML geht davon nichts verloren. Beide Formate führen dieselben drei Dinge, nur anders geschrieben: rekordbox notiert einen Cue als POSITION_MARK in Sekunden, Traktor als CUE_V2 in Millisekunden; einen Loop erkennt rekordbox an Type="4" mit Endzeit, Traktor an TYPE="5" mit Länge. Das Raster hängt bei rekordbox an TEMPO-Knoten, bei Traktor an einem Cue vom Typ 4. Es ist dieselbe Sache in zwei Handschriften.
Eine Einschränkung, die ehrlich genannt sein will: rekordbox erlaubt mehrere Rasteranker je Titel, Traktor genau einen. Ein von Hand gebogenes Raster einer Live-Aufnahme wird auf dem Weg nach Traktor also gerade gezogen. Der Zähler oben sagt es, statt daß es auffällt, wenn der Übergang in der dritten Minute wegläuft.
Warum Serato die Marken nicht mitnimmt
Das ist keine Nachlässigkeit von uns, sondern der Aufbau von Serato. Ein .crate enthält Dateipfade und sonst nichts — nicht einmal das Tempo. Auch die „database V2" führt nur Beschreibungen. Seratos Cue-Punkte, Loops und Beatgrids stehen in der Audiodatei selbst, in ID3-Feldern namens Serato Markers2 und Serato BeatGrid.
Sie dorthin zu schreiben hieße, deine Musikdateien umzuschreiben — ein ganz anderer und deutlich gefährlicherer Eingriff als das Anlegen einer Playlist. Wir tun es nicht. Was du bekommst, ist eine Kiste mit deinen Titeln in Spielreihenfolge; die Marken bleiben an den Dateien, wo Serato sie ohnehin sucht, wenn sie dort schon einmal standen.
Warum wir Dateien lesen und keine Datenbanken
Rekord Buddy war jahrelang das Werkzeug für genau diese Aufgabe. Es ist seit Oktober 2020 tot, und der Grund steht in einer Zeile: Es las die Datenbanken direkt, und rekordbox 6 verschlüsselte sie. Ein Update, und das Programm war unbrauchbar.
Wer über das Dateiformat geht, überlebt so ein Update. Deshalb liest dieses Werkzeug ausschließlich das, was die Programme selbst exportieren: die rekordbox.xml (Datei → Sammlung in Datei speichern), die collection.nml aus deinem Traktor-Ordner, und bei Serato die Dateien im Ordner _Serato_. Keine master.db, kein Entschlüsseln, kein Wettlauf gegen den nächsten Versionssprung.
Wohin die Datei danach gehört
- rekordbox-XML
- In rekordbox unter Einstellungen → Erweitert → Datenbank die Datei als „rekordbox-XML" eintragen; sie erscheint dann in der Bridge-Leiste links, und von dort ziehst du Playlists in deine Sammlung. Das ist der einzige Weg, den AlphaTheta für fremde Playlists vorsieht — ein SDK gibt es nicht.
- Traktor-NML
- In Traktor über Datei → Playlist importieren, oder die Datei in den Playlist-Bereich ziehen. Die Titel landen in einem Ordner mit dem Namen deiner Sammlung, darin eine Playlist je Liste.
- Serato-Crate
- Die
.crate-Datei gehört nach_Serato_/Subcrates/— im Musikordner deines Benutzers, und zusätzlich im Wurzelverzeichnis jedes Sticks, den Serato kennt. Nach dem nächsten Start steht die Kiste in der Liste links. Die Pfade sind relativ zum Laufwerk, auf dem das Crate liegt. - M3U8, CSV, PLS
- Die schlanken Ausgänge. M3U8 liest fast jeder Player, CSV ist für Tabellen und für die Liste an den Auftraggeber, PLS stammt aus der Winamp-Zeit und ist bei Webradios noch üblich. Alle drei tragen Pfad, Interpret, Titel und Länge — und nichts darüber hinaus.
Was hier nicht geht, und warum
Titel aus einer Streaming-Playlist in ein DJ-Programm zu überführen. Andere Werkzeuge werben ausdrücklich damit; wir tun es nicht und können es hier auch technisch nicht: Was in ein Zielformat geschrieben wird, muß einen Pfad zu einer Datei auf deiner Platte haben, sonst kommt es gar nicht erst durch. Ein Eintrag, der nur eine Streaming-Kennung ist, wird gezählt und bleibt draußen.
Das ist keine Bequemlichkeit, sondern die Zusage, unter der dieses Produkt Spotify überhaupt benutzen darf. Und es ist auch praktisch richtig: Ein Cue-Punkt auf einem Titel, den du nicht besitzt, ist eine Marke auf einer Datei, die niemand laden kann.