Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier prüfst du deinen Bestand einmal. Der DJ Set Planner hält ihn mit deinen Abenden zusammen: Er weiß, welcher geplante Titel als Datei vorliegt und welchen du noch besorgen mußt.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.

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Audioqualität prüfen

Hält die Datei, was sie verspricht? Eine als WAV verkaufte 128er-MP3 hat oberhalb von rund 16 kHz nichts — und das ist nicht zu verbergen. Die Datei verläßt deinen Rechner nicht.

Dieser Browser gibt keine Audio-Entschlüsselung her.

Woran man eine umbenannte MP3 erkennt

Jedes verlustbehaftete Verfahren wirft die höchsten Frequenzen weg — sie kosten viel Platz und fallen am wenigsten auf. Das hinterlässt eine Wand im Spektrum: Oberhalb einer bestimmten Frequenz ist schlagartig nichts mehr.

Die Höhe der Wand verrät die Datenrate. Grobe Anhaltspunkte:

  • 128 kbit/s — Wand bei etwa 16 kHz
  • 192 kbit/s — etwa 18 kHz
  • 320 kbit/s — etwa 20 kHz
  • Verlustfrei — Inhalt bis dicht unter die Nyquistfrequenz, bei 44,1 kHz also bis gut 22 kHz

Eine als WAV oder FLAC verkaufte Datei mit einer Wand bei 16 kHz war einmal eine 128er-MP3. Das Umbenennen ändert die Endung, nicht den Inhalt — und genau das ist hier zu sehen.

Warum das im Club auffällt

Auf Kopfhörern und in kleinen Boxen hört man den Unterschied zwischen 192 und 320 kaum. Auf einer großen Anlage schon: Hochtöner geben genau den Bereich wieder, der fehlt, und was auf dem Laptop „etwas dumpf" klang, klingt dort matt und leblos.

Dazu kommt die Lautstärke. Was leise unauffällig ist, wird laut zur Auffälligkeit — und der Vergleich zum nächsten Titel macht es hörbar, auch für Leute, die nicht wüßten, wonach sie hören sollen.

Was das Werkzeug nicht behauptet

Eine hohe Wand ist kein Gütesiegel. Eine schlecht abgemischte Aufnahme in 320 kbit/s klingt schlechter als eine gute in 192 — und manche ältere Aufnahme hat schlicht keine Höhen, weil das Band keine hatte. Dann fehlt der Inhalt, nicht die Datenrate.

Umgekehrt ist eine niedrige Wand ein harter Befund: Was einmal weggeworfen wurde, kommt nicht zurück. Wer eine solche Datei gekauft hat, sollte sie reklamieren — und nicht versuchen, sie „aufzuwerten".