Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier siehst du dir eine Datei an. Der DJ Set Planner zeigt zwei nebeneinander auf demselben Zeitstrahl, mit Taktraster — damit du siehst, wo der Übergang wirklich sitzt.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

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Spektrogramm

Frequenz über Zeit als Bild. Ein Abschneiden zeigt sich als scharfe waagerechte Kante, über der es schwarz bleibt. Die Datei verläßt deinen Rechner nicht.

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Wie man ein Spektrogramm liest

Waagerecht läuft die Zeit, senkrecht die Frequenz — unten tief, oben hoch. Die Helligkeit sagt, wie viel Energie an dieser Stelle steckt. Eine Kick erscheint als heller Fleck ganz unten, eine Hi-Hat als Strich ganz oben, eine Stimme als Band in der Mitte mit Streifen darüber.

Wer sich einmal daran gewöhnt hat, erkennt Stücke daran wieder. Und man sieht Dinge, die man beim Hören überhört: einen Ton, der die ganze Zeit mitläuft, ein Rauschen im Hintergrund, einen Schnitt, an dem etwas nicht paßt.

Die Wand ganz oben

Der auffälligste Befund ist eine waagerechte Kante im oberen Drittel: Darüber ist schwarz, darunter ist Inhalt. Das ist die Spur eines verlustbehafteten Verfahrens — und ihre Höhe verrät die Datenrate. Bei 16 kHz war es einmal eine 128er-MP3, bei 20 kHz eine mit 320.

Eine als verlustfrei verkaufte Datei mit einer solchen Kante ist umbenannt worden. Das Spektrogramm zeigt es in einem Bild, während man es beim Hören nur ahnt — und genau deshalb lohnt sich der Blick, bevor man einer Datei vertraut.

Was man sonst noch sieht

Clipping als breites Rauschband über alle Frequenzen an den lautesten Stellen. Störgeräusche als dünne waagerechte Linien, die durchlaufen — ein Netzbrummen bei 50 Hz sieht man sofort. Rekonstruktion — künstlich ergänzte Höhen, die manche Programme beim Aufwerten hinzufügen — als flackerndes Muster oberhalb der alten Wand.

Das letzte ist der Grund, warum sich ein zweiter Blick lohnt: Eine Datei mit ergänzten Höhen hat keine Kante mehr, aber auch keinen echten Inhalt dort. Sie sieht besser aus, als sie ist.