Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier prüfst du deinen Bestand einmal. Der DJ Set Planner hält ihn mit deinen Abenden zusammen: Er weiß, welcher geplante Titel als Datei vorliegt und welchen du noch besorgen mußt.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.

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Tag-Editor: Tempo, Tonart und Genre

Schreibt gemessene Werte zurück in die Datei, damit rekordbox und Traktor sie kennen. Deine Datei wird nicht verändert — es entsteht eine neue zum Herunterladen.

Deine Datei bleibt unangetastet. Sie wird gelesen, nicht beschrieben. Was du herunterlädst, ist eine neue Datei mit demselben Namen — du entscheidest, ob du die alte damit ersetzt.

MP3 und AIFF. Beide tragen ihre Angaben als ID3 — nur an verschiedenen Stellen. M4A und FLAC brauchen je ein eigenes Format und bleiben vorerst außen vor; ein halb geschriebenes M4A wäre unbrauchbar, und das merkt man womöglich erst am Abend.

Warum Tags überhaupt gepflegt werden

Alles, was ein DJ-Programm über einen Titel weiß, steht entweder in seiner eigenen Datenbank oder in der Datei. Nur das zweite überlebt einen Rechnerwechsel, einen Umstieg von Serato auf rekordbox und den Fall, daß die Datenbank beschädigt ist.

Wer Tempo, Tonart und Genre in die Datei schreibt, trägt sie überallhin mit. Wer sie nur im Programm pflegt, fängt beim nächsten Umzug von vorn an — und das ist bei tausend Titeln kein Nachmittag.

Wohin genau geschrieben wird

Bei MP3 sind es ID3v2-Felder: TBPM für das Tempo, TKEY für die Tonart, TCON für das Genre. AIFF und WAV tragen dieselben Felder in einem eigenen Block, FLAC benutzt Vorbis-Kommentare mit Klartextnamen.

TKEY ist nach Norm für die klassische Schreibweise gedacht — „Am", „F#m". Viele Programme schreiben dort trotzdem Camelot-Werte wie „8A" hinein, und die meisten lesen beides. Wichtig ist nur, daß eine Sammlung sich für eine Schreibweise entscheidet: Gemischt läßt sie sich nicht sortieren.

Wann man einem Tag nicht glauben darf

Ein Tag ist die Behauptung dessen, der die Datei verkauft hat. Meistens stimmt sie — aber halbierte Tempi sind häufig genug, um darauf zu achten: Bei zwei Wildstylez-Titeln stand im Beatport-Tag 74 statt 148.

Die Faustregel: Ein Tag schlägt eine Schätzung aus einer Nachschlagequelle, aber eine eigene Messung schlägt beides — sie ist ein Befund über diese Datei. Und ein Wert, der weit außerhalb des Genrebereichs liegt, gehört geprüft, bevor er eine Sammlung durcheinanderbringt.