Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier planst du einen Ausschnitt. Der DJ Set Planner plant den ganzen Abend: Phasen mit Zeitfenstern, Titel automatisch einsortiert — und die Antwort darauf, wo dir noch Material fehlt.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.

← Alle Werkzeuge

Tracklist mit Zeitstempeln

Eine Zeile je Titel: Interpret – Titel – Länge. Heraus kommt die Setliste mit laufender Zeit, für Mixcloud, YouTube oder den eigenen Ablauf.

Trennzeichen: Bindestrich mit Leerzeichen, Tabulator oder Semikolon. Die Länge steht am Ende.

2 Titel · Gesamtlänge 9:39

0:00 Wildstylez – Lose It
4:27 Headhunterz – Dragonborn

Wofür Zeitstempel gebraucht werden

Wer einen Mitschnitt veröffentlicht — auf Mixcloud, SoundCloud, YouTube oder im eigenen Podcast —, braucht eine Titelliste mit Zeiten. Auf YouTube werden daraus anklickbare Kapitel, auf Mixcloud die Anzeige, welcher Titel gerade läuft.

Und es ist mehr als Bequemlichkeit: Eine vollständige Titelliste ist die Grundlage dafür, daß die beteiligten Urheber ihre Vergütung bekommen. Plattformen und Verwertungsgesellschaften rechnen danach ab.

Warum die Zeiten nicht aufgehen

Wer die Laufzeiten addiert, liegt am Ende Minuten daneben — aus demselben Grund wie beim Set-Längenrechner: Titel überblenden. Bei sechzig Übergängen und acht Sekunden sind das acht Minuten, um die jeder Zeitstempel nach hinten verschoben wäre.

Deshalb wird hier die Überlappung mitgerechnet. Das Ergebnis ist keine exakte Sekunde — dafür müßte man den Mitschnitt abhören —, aber es ist nah genug, daß jemand den Titel findet, den er sucht.

Was hineingehört, wenn es kompliziert wird

Bei einem Mashup gehören beide Quellen in die Zeile, getrennt durch ein „vs." oder ein „w/". Wer nur eine nennt, verschweigt einen Urheber — und bei einer Abrechnung fehlt der dann.

Bei einem eigenen Edit bleibt der ursprüngliche Interpret stehen, ergänzt um den Hinweis: „Interpret — Titel (Dein Name Edit)". Das ist nicht Eitelkeit, sondern Genauigkeit — jemand, der den Titel sucht, findet sonst eine andere Fassung und wundert sich.

Für Unveröffentlichtes hat sich „ID — ID" eingebürgert. Es ist ehrlicher als eine Lücke: Es sagt, daß dort etwas lief, das man nicht nennen kann oder darf.

Das übliche Format

00:00 Interpret — Titel, eine Zeile je Eintrag, aufsteigend. YouTube verlangt, daß der erste Eintrag bei 00:00 steht und mindestens drei Kapitel vorkommen; unter einer Stunde reicht m:ss, darüber braucht es h:mm:ss.

Der Gedankenstrich zwischen Interpret und Titel ist Gewohnheit, kein Gesetz — aber eine, an die sich alle halten, und die meisten Auswertungen erwarten sie so.