
Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.
Hier planst du einen Ausschnitt. Der DJ Set Planner plant den ganzen Abend: Phasen mit Zeitfenstern, Titel automatisch einsortiert — und die Antwort darauf, wo dir noch Material fehlt.
Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.
Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.
Set-Längenrechner
Laufzeiten zu addieren führt in die Irre: Titel überblenden, also läuft weniger als draufsteht. Hier ist der Überlappungsanteil eingerechnet.
Es laufen etwa 30 Titel.
Zum Auswählen solltest du das Zwei- bis Dreifache dabeihaben: 60 bis 90 Titel, zusammen 5h 15min Material.
Warum mehr als nötig: Am Abend wird gewählt. Ein Vorrat, der genau die Spielzeit deckt, lässt keine Wahl — und ein übersprungener Titel reißt dann ein Loch.
Warum Addieren in die Irre führt
Vierzig Titel zu je vier Minuten sind nicht zwei Stunden und vierzig Minuten. Titel überblenden sich, und jede Überblendung schluckt Zeit: Bei acht Sekunden je Übergang und neununddreißig Übergängen sind das über fünf Minuten, die in der Summe stehen, aber nicht im Abend.
Bei einem langen Abend mit hundert Titeln wird daraus eine Viertelstunde. Wer danach plant, steht am Ende mit einer Phase da, die zu früh leerläuft — und merkt es erst, wenn es dafür zu spät ist.
Wie viel überlappt wirklich
Das hängt am Griff, nicht am Gefühl:
- Harter Schnitt — null. Ein Titel hört auf, der nächste fängt an.
- Echo-Ausstieg — wenige Sekunden, meist unter vier.
- Blende — acht Sekunden sind der übliche Wert.
- Filter — zwölf, weil der Übergang Zeit zum Wandern braucht.
- Basstausch — sechzehn und mehr: Er lebt davon, daß beide Titel eine Weile nebeneinander laufen.
Wer überwiegend hart schneidet, kann die Überlappung getrost auf null setzen. Wer durchmischt, sollte mit acht bis zwölf Sekunden rechnen — und im Zweifel eher zu großzügig, weil ein Abend, der zu früh endet, schlimmer ist als einer, bei dem zwei Titel übrigbleiben.
Der Vorrat, nicht die Punktlandung
Ein Abend läßt sich nicht auf die Minute planen, und der Versuch schadet: Man spielt dann eine Liste ab, statt auf den Raum zu reagieren. Was man braucht, ist ein Vorrat — genug Titel, um jede Phase zu füllen, plus Reserve für den Fall, daß etwas nicht zündet.
Die Faustzahl liegt beim Zwei- bis Dreifachen. Wer für neunzig Minuten plant, sollte Titel für drei bis viereinhalb Stunden zugeordnet haben. Der Rest ist Ersatzbank — und genau die braucht man, wenn ein Titel nicht trägt und man in dem Moment etwas anderes greifen muß.
Es ist eine Spanne und kein Soll: Wer darunter liegt, hat nichts falsch gemacht, sondern nur weniger Wahl. Schiefgehen kann nur das eine — eine Phase, die ihre eigene Spielzeit nicht füllt. Alles darüber ist eine Frage des Komforts.
Woher die Zahl kommt und was gegen sie spricht: Die verbreitete Empfehlung lautet „roughly three times as many tracks as you need“ — geschrieben für Club-Sets von zwei Stunden, in denen fast jeder Titel zu fast jedem Moment paßt. Bei einer Hochzeit steht die Hälfte des Abends als Wunsch fest, und auch der Rest muß neben die gesetzten Titel passen. Drei ist deshalb das großzügige Ende, nicht die Empfehlung.