
Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.
Hier prüfst du zwei Tonarten gegeneinander. Der DJ Set Planner prüft alle auf einmal: Er sortiert deine Sammlung nach Tonart in die Phasen des Abends und markiert die Stellen, an denen der Sprung zu weit wird.
Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.
Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.
Tonleiter-Finder
Schreib die Noten hinein, die vorkommen — durch Leerzeichen getrennt. Heraus kommt, welche Leitern sie enthalten. Deutsches H wird als B gelesen.
28 Leitern enthalten alle 3 Noten.
- C Dur-Pentatonik C · D · E · G · A
- A Moll-Pentatonik A · C · D · E · G
- A Blues A · C · D · D# · E · G
- C Dur (ionisch) C · D · E · F · G · A · B
- C Lydisch C · D · E · F# · G · A · B
- C Mixolydisch C · D · E · F · G · A · A#
- D Natürliches Moll (äolisch) D · E · F · G · A · A# · C
- D Dorisch D · E · F · G · A · B · C
- D Mixolydisch D · E · F# · G · A · B · C
- E Natürliches Moll (äolisch) E · F# · G · A · B · C · D
- E Harmonisches Moll E · F# · G · A · B · C · D#
- E Phrygisch E · F · G · A · B · C · D
- E Lokrisch E · F · G · A · A# · C · D
- F Dur (ionisch) F · G · A · A# · C · D · E
- F Harmonisches Moll F · G · G# · A# · C · C# · E
- F Melodisches Moll F · G · G# · A# · C · D · E
- F Lydisch F · G · A · B · C · D · E
- F# Lokrisch F# · G · A · B · C · D · E
- G Dur (ionisch) G · A · B · C · D · E · F#
- G Melodisches Moll G · A · A# · C · D · E · F#
Wozu ein DJ Tonleitern braucht
Beim reinen Auflegen selten — beim Bauen umso öfter. Wer eine Acapella über einen fremden Instrumentalteil legt, hat kein Camelot-Zeichen zur Hand: Er hört ein paar Töne und muß wissen, in welche Tonart sie gehören.
Dasselbe gilt für Mashups, für das Nachspielen einer Basslinie und für die Frage, ob ein Sample über eine bestimmte Fläche paßt. Aus drei oder vier Tönen läßt sich die Tonart eingrenzen — nicht immer eindeutig, aber gut genug, um es auszuprobieren.
Warum mehrere Leitern passen
Drei Töne kommen in vielen Leitern vor. C, E und G stehen in C-Dur, aber auch in F-Dur, in G-Dur, in a-Moll und in einigen Kirchentonarten. Je mehr Töne du eingibst, desto weniger bleiben übrig — mit fünf oder sechs ist die Sache meist entschieden.
Besonders aufschlußreich sind die Töne, die fehlen: Wer den Leitton weglässt, läßt Dur und Moll offen. Deshalb lohnt es sich, gerade die auffälligen Töne einzugeben — die, an denen sich die Melodie festmacht.
Dur, Moll und was dazwischen liegt
Neben Dur und Moll gibt es die Kirchentonarten: Dorisch klingt wie Moll mit einer helleren Sexte und steht in unzähligen House- und Funk-Stücken. Phrygisch hat die tiefe Sekunde, die man aus spanischer Musik und aus härterem Techno kennt. Mixolydisch ist Dur mit gesenkter Septime — die Tonart des Blues-Rock.
Fürs Mischen bleiben sie meist ohne Folgen: Ein dorisches Stück trägt dieselben Töne wie eine Durtonart und paßt entsprechend. Für das Nachspielen einer Linie ist der Unterschied dagegen alles — ein falscher Terzton fällt sofort auf.