Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier prüfst du zwei Tonarten gegeneinander. Der DJ Set Planner prüft alle auf einmal: Er sortiert deine Sammlung nach Tonart in die Phasen des Abends und markiert die Stellen, an denen der Sprung zu weit wird.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.

← Alle Werkzeuge

Camelot-Rad

Tonart anklicken — die Nachbarn, die ohne Bruch dazu passen, bleiben hell. Gleiche Zahl, anderer Buchstabe ist die Paralleltonart: der Wechsel, der immer geht.

Moll (A)

Dur (B)

8A — A-Moll. Ohne Bruch geht es zu 7A, 9A, 8B.

Drei Züge kosten nichts: stehenbleiben, einen Schritt weiter, oder zur Paralleltonart. Alles andere hört man.

Was das Rad eigentlich zeigt

Es ist der Quintenzirkel, umbenannt. Die zwölf Zahlen sind zwölf Positionen, und von einer zur nächsten geht es eine Quinte aufwärts — der engste harmonische Nachbar, den es gibt. Der Buchstabe trennt die beiden Tongeschlechter: A ist Moll, B ist Dur.

Dieselbe Zahl mit anderem Buchstaben sind die Paralleltonarten: 8A ist A-Moll, 8B ist C-Dur, und beide bestehen aus genau denselben sieben Tönen. Deshalb passen sie ohne jeden Bruch zusammen — und deshalb verwechseln automatische Erkennungen sie regelmäßig, ohne daß es beim Mischen auffällt.

Die drei Züge, die nichts kosten

Aus jeder Tonart führen drei Wege, die ein Publikum nicht als Bruch hört:

  • Stehenbleiben — dieselbe Zahl, derselbe Buchstabe.
  • Einen Schritt weiter — 8A auf 9A. Das ist eine Quinte aufwärts und hebt: Der Abend bekommt Zug.
  • Einen Schritt zurück — 8A auf 7A. Eine Quinte abwärts, und es beruhigt.
  • Den Buchstaben wechseln — 8A auf 8B. Von Moll nach Dur klingt es heller, umgekehrt dunkler; das Tonmaterial bleibt dasselbe.

Alles darüber hinaus ist kein Verbot, sondern eine Ansage. Zwei Schritte gehen mit einem kurzen Übergang; drei und mehr hört man als Bruch — dort gehört ein harter Schnitt hin oder der Umweg über eine dritte Tonart.

Warum Zahlen statt Notennamen

„Passen As-Dur und f-Moll zusammen?" muß man wissen. „Passen 4B und 4A zusammen?" sieht man. Genau dafür wurde die Camelot-Schreibweise erfunden: Sie macht aus einer Frage der Musiktheorie eine Frage des Abstands zweier Zahlen — im dunklen Club, unter Zeitdruck, ohne nachzudenken.

Der Preis ist, daß es eine zweite Schreibweise gibt: Open Key, die in Traktor und einigen Läden steht. Sie zählt dieselben zwölf Positionen, beginnt aber woanders — Open Key 1 entspricht Camelot 8. Wer beide Angaben in einer Sammlung mischt, ohne sie umzurechnen, plant harmonisch mit sieben Positionen Versatz.