
Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.
Hier übst du das Hören. Der DJ Set Planner nimmt dir die Rechnerei für den Abend ab, damit du dort auf das Ohr hören kannst statt auf Zahlen.
Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.
Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.
DJ-Metronom
Zählt 1-2-3-4 und markiert Takt und Phrase. Elektronische Musik ist in Achtern gebaut — wer auf der Eins einer Phrase einsteigt, trifft die Stelle, an der das Stück selbst umschaltet.
Angehalten
Die Klicks entstehen aus einem Oszillator — hier wird keine Musik wiedergegeben. Geplant wird 120 Millisekunden im voraus gegen die Uhr des Audio-Systems, weil die Zeitgeber des Browsers zu ungenau laufen: Zwanzig Millisekunden Abweichung je Schlag sind nach einer Minute mehrere Schläge Versatz.
Wozu ein DJ ein Metronom braucht
Nicht zum Üben eines Instruments — zum Prüfen. Wenn du wissen willst, ob ein Titel wirklich 128 BPM hat oder nur ungefähr, läßt du das Metronom danebenlaufen: Bleibt es über zwei Minuten synchron, ist das Tempo fest. Wandert es, hat der Titel keins.
Das betrifft mehr Musik, als man denkt: Alles, was vor den Drumcomputern eingespielt wurde, jede Live-Aufnahme und viele Stücke aus den Achtzigern haben ein atmendes Tempo. Automatische Analysen melden dafür eine Zahl, als wäre sie konstant.
Das Ohr behalten
Wer viel mit Sync arbeitet, verliert das Gefühl dafür, wie weit zwei Titel auseinanderlaufen. Ein paar Minuten mit dem Metronom im Ohr holen es zurück — man hört wieder, ob etwas eilt oder schleppt, statt es abzulesen.
Das ist keine Nostalgie. Sobald ein Titel kein festes Raster hat, hilft kein Sync; dann zählt nur, ob man hört, wohin es driftet. Und das merkt man erst, wenn man es braucht.
Beim Einstellen der Anlage
Ein gleichmäßiger Klick ist das ehrlichste Prüfsignal, das man ohne Meßtechnik hat. Wer ihn über die Anlage laufen läßt und durch den Raum geht, hört sofort, wo der Klang zusammenbricht — an einer Säule, in einer Ecke, an der Rückwand.
Ein Nachhall, der bei jedem Klick hörbar mitläuft, sagt außerdem, wieviel der Raum selbst hinzufügt. In einem Saal mit langer Fahne trägt eine dichte Produktion nicht — dort klingt weniger besser, und das weiß man lieber vorher als nach dem dritten Titel.
Phrasen mitzählen
Mit einer Betonung auf jeder Eins wird aus dem Metronom ein Phrasenzähler: vier Schläge je Takt, acht oder sechzehn Takte je Phrase. Wer das eine Weile mitzählt, findet die Grenzen später von selbst — und dort sitzen die Übergänge, die nicht auffallen.
Für den Anfang reicht es, zu einem Stück mitzuzählen, das man gut kennt. Man merkt schnell, daß Intro, Aufbau und Break fast immer auf denselben Zahlen enden.