Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier übst du das Hören. Der DJ Set Planner nimmt dir die Rechnerei für den Abend ab, damit du dort auf das Ohr hören kannst statt auf Zahlen.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.

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Beatmatch-Training

Zwei Schlagfolgen laufen zugleich, eine davon daneben. Zieh sie mit dem Regler zusammen — ohne Anzeige, nur nach Gehör. Erzeugte Klicks, keine Musik.

Dieser Browser gibt keine Tonerzeugung her.

Warum das trotz Sync noch zählt

Sync setzt ein Raster voraus. Wo keins ist — bei Live-Aufnahmen, bei allem vor den Drumcomputern, bei Stücken mit atmendem Tempo —, hilft der Knopf nicht, und dann steht man mit zwei Titeln da, die auseinanderlaufen.

Dazu kommt: Auch ein richtig gesetztes Raster kann in der Mitte eines Titels verrutschen. Wer hört, daß es driftet, greift nach; wer nur auf die Anzeige schaut, merkt es, wenn die Tanzfläche es schon gemerkt hat.

Woran man das Auseinanderlaufen hört

Zuerst an den Hi-Hats. Sie sind kurz und hoch, und zwei, die minimal versetzt sind, klingen wie ein Flattern — lange bevor die Kicks hörbar auseinanderfallen. Wer auf die Kick wartet, ist zu spät.

Läuft der neue Titel vor, klingt es gehetzt; läuft er nach, schleppend. Beides korrigiert man am Tempo, wenn es dauerhaft ist, und am Jog, wenn es einmalig ist. Der häufigste Anfängerfehler ist, das eine mit dem anderen zu beheben.

Tempo oder Jog

Zwei verschiedene Werkzeuge für zwei verschiedene Fehler, und sie werden ständig verwechselt. Der Tempo-Regler behebt einen dauerhaften Unterschied: Die Titel laufen verschieden schnell, und ohne Korrektur wandern sie immer weiter auseinander.

Der Jog — oder der Rand des Plattentellers — behebt einen Versatz: Die Tempi stimmen, aber der eine Titel liegt ein Stück vor oder hinter dem anderen. Ein Schubs, und es paßt.

Wer einen Versatz am Tempo korrigiert, holt die Titel kurz zusammen und schickt sie danach umso schneller auseinander. Die Frage lautet deshalb immer zuerst: Wird der Abstand größer, oder bleibt er gleich?

Der Weg dorthin

Erst grob, dann fein. Bring die beiden Titel zunächst ungefähr aufeinander und höre, in welche Richtung es geht — nicht wie weit, nur wohin. Das ist die eigentliche Fähigkeit; der Rest ist Nachstellen.

Üben läßt sich das mit zwei Fassungen desselben Stücks, weil dort jede Abweichung sofort auffällt. Wer es dort sicher trifft, trifft es auch bei zwei verschiedenen Titeln — und braucht dann keinen Knopf mehr, sondern hat die Wahl.