Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier schlägst du einmal nach. Der DJ Set Planner rechnet mit denselben Formeln einen ganzen Abend durch und merkt sich das Ergebnis, statt daß du es jedes Mal neu nachschlägst.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

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BPM zu Millisekunden

Delay- und Hallzeiten passend zum Tempo. Punktiert ist anderthalbmal so lang, triolisch zwei Drittel.

Notenwertgeradepunktierttriolisch
Ganze1,875.02,812.51,250.0
Halbe937.51,406.3625.0
Viertel468.8703.1312.5
Achtel234.4351.6156.3
Sechzehntel117.2175.878.1
Zweiunddreissigstel58.687.939.1

Alle Werte in Millisekunden.

Wofür man Millisekunden braucht

Für alles, was im Takt wiederholen soll. Ein Delay, dessen Verzögerung nicht zum Tempo paßt, klingt nach Unordnung; eines, das auf der Achtel sitzt, klingt, als gehöre es dazu. Dasselbe gilt für Hallfahnen, Tremolo und jeden Effekt mit einer Zeitangabe.

Viele Geräte und Programme nehmen die Notenwerte direkt entgegen. Ältere Hardware, manche Effektpedale und einige Mischpulte wollen dagegen Millisekunden — und dann braucht man die Zahl.

Die Rechnung

Eine Viertelnote dauert 60 000 geteilt durch das Tempo. Bei 128 BPM sind das 469 ms; die Achtel ist die Hälfte (234 ms), die Sechzehntel wieder die Hälfte (117 ms).

Punktierte Werte sind anderthalbmal so lang: Die punktierte Achtel bei 128 BPM ist 352 ms. Sie ist der klassische Wert für ein Delay, das gegen den Takt läuft und trotzdem paßt — der Effekt, den man aus unzähligen Gitarrenspuren und aus Dub-Techno kennt.

Triolen sind zwei Drittel: Die Achteltriole bei 128 BPM liegt bei 156 ms. Sie schiebt den Rhythmus in eine Dreiteilung und klingt schwingend statt treibend.

Welchen Wert wofür

Achtel für ein Delay, das den Rhythmus verdichtet, ohne aufzufallen. Punktierte Achtel, wenn es interessant werden soll. Viertel für lange, deutliche Echos — etwa beim Ausstieg aus einem Titel.

Ganz kurze Zeiten unter etwa 30 ms sind kein Delay mehr, sondern Klangfarbe: Dort entsteht ein Kammfilter, der den Ton hohl macht. Wer das nicht will, bleibt oberhalb — und wer es will, weiß jetzt, warum es passiert.