Menschen auf einer Tanzfläche vor einer Bühne, Hände in der Luft

Diese Werkzeuge rechnen mit demselben Fachkern wie der DJ Set Planner.

Hier rechnest du ein Tempo aus. Der DJ Set Planner legt Tempobänder über den ganzen Abend — welcher Titel in welche Phase gehört, entscheidet sich daran, statt daß du es Titel für Titel nachrechnest.

Er liest deine Spotify-Playlist ein, gleicht sie mit deinen eigenen Dateien ab und schreibt am Ende Playlists für Spotify und rekordbox.

Zum DJ Set Planner Einen Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.

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BPM-Tapper

Tippe im Takt — mit der Leertaste oder auf die Fläche. Gemittelt über die letzten acht Schläge, damit die Zahl nicht bei jedem ungenauen Anschlag springt.

Nach zweieinhalb Sekunden Pause beginnt eine neue Messung — so muß man zum Neuanfangen nicht erst zurücksetzen.

Worauf du tippst

Auf die Viertel, nicht auf jeden Schlag, den du hörst. In den meisten Tanzstücken ist das die Bassdrum: vier Anschläge je Takt, gleichmäßig. Wer auf die Achtel tippt, bekommt das doppelte Tempo — 256 statt 128 —, und wer auf die Snare mitgeht, verliert die Hälfte.

Acht bis sechzehn Anschläge reichen. Danach wird die Zahl nicht mehr genauer, weil die Ungenauigkeit nicht am Werkzeug liegt, sondern an der Hand: Ein geübter Mensch trifft auf etwa ±20 Millisekunden genau, bei 128 BPM sind das rund ±0,4 BPM.

Warum die Zahl leicht wandert

Gemittelt wird über die letzten acht Anschläge, nicht über alle. Das ist Absicht: Wer eine Minute lang tippt, wird langsamer, ohne es zu merken — ein Mittel über alles zöge die Zahl dann nach unten. Das gleitende Fenster zeigt, wo du jetzt bist.

Springt die Zahl trotzdem um mehr als ein oder zwei BPM, liegt es fast immer am Stück: Live eingespielte Musik, alte Aufnahmen und alles vor der Zeit der Drumcomputer haben kein festes Tempo. Dann ist die Zahl ein Mittelwert und keine Konstante — und Beatmatching wird Handarbeit.

Wann Tippen besser ist als Messen

Automatische Analyse zählt Anschläge und rät den Rest. Bei geradem Vierviertel liegt sie fast immer richtig; bei Breakbeat, Halftime-Passagen, Intros ohne Schlagzeug und bei allem mit Swing verzählt sie sich regelmäßig — meist um den Faktor zwei. Dein Ohr verzählt sich dort nicht.

Zwei Werte, die auseinanderliegen, widersprechen sich übrigens oft nur scheinbar: 174 und 87 sind derselbe Puls, anders gezählt. Was davon stimmt, hängt am Genre — und daran, wie du das Stück spielen willst.